Polenfahrt 2017 4Am Sonntag, den 23.07, um 20 Uhr machten sich sieben Jugendliche und zwei Betreuer der Jugendfeuerwehr Schweinsberg auf den Weg nach Dziemiany in Polen.

Montagmorgen, nach nur 9 Stunden Fahrt, trafen wir früher als erwartet auf dem Kirchplatz der Gemeinde ein. Dort warteten wir solange, bis auch die polnischen Jugendlichen und ihre Betreuer eintrafen.
Da wie an einem Austausch solcher Art schon seit 2012 teilnehmen, kennt man mittlerweile ein paar polnische Gesichter. Deshalb war es anfänglich überraschend unter den polnischen Jugendlichen ausschließlich neue Gesichter zu sehen.
Doch der anfängliche Schock war schnell überwunden, spätestens als man in der Jugendherberge in Schodno eintraf und man zum ersten Mal miteinander interagierte.
Nach dem gemeinsamen Frühstück und den Kennlernspielen, in Form von Vorstellrunden, war das anfängliche Eis gebrochen und man fing an sich bei der Fahrradtour mit anschließendem Baden im See zu unterhalten und auszutauschen.
Polenfahrt 2017 3Gegen Abend wurde auf dem Gelände der Jugendherberge gemeinsam Volleyball gespielt und am Lagerfeuer, für das auch unsere Freunde von der vorigen Polenfahrt in 2015 kamen, endete der erste Tag für uns.
Die nächsten Tage gingen wie im Flug vorbei. Man besichtigte die Feuerwehren in der Gemeinde, wetteiferte in sportlichen Wettkämpfen gegeneinander, verbrachte Zeit am und im See und hatte trotz des eher regnerischen Wetters jede Menge Spaß zusammen.

Polenfahrt 2017 1Am Donnerstag ging es für uns in die Danziger Altstadt, die wir in Gruppen und mit Hilfe einer Stadtrallye selbst erkundeten.
Zum Abschluss genehmigten wir uns eine Fahrt im Riesenrad, um auch den besten Blick auf Danzig von oben zu erlangen.
Auch der Spaziergang auf der Mole in die Ostsee durfte trotz des Regens, der uns den gesamten Tag über begleitete, nicht fehlen.
So kam es, dass wir gegen Abend nass aber unglaublich glücklich wieder in unserer Herberge ankamen.
Freitag wurde das Zentrum für Bildung und Förderung der Region in Szymbark besucht.
Dort lernten wir viel über die Region und ihre Geschichte, vor allem zu Zeiten des 2. Weltkriegs und der Zeit danach, weshalb wir auch einen Bunker mit inkludierter Angriffssimulation erfahren durften. Der Abschluss unserer Führung war der Besuch des „schiefen Hauses“, dass sich als Haus, dass auf den Kopf gestellt wurde, herausstellte.
Gegen Nachmittag fuhr man an den See Wdzydze, um diesen zuerst von einem 200 Treppenstufen hohen Aussichtsturm im Blick haben zu können und dann eine einstündige Schiffsfahrt auf ihm miterleben zu dürfen.
So ging auch leider unser letzter Tag zu Ende.

Am Samstag hieß es dann nur noch zusammenpacken und die Jugendherberge reinigen, um anschließend zu dem Feuerwehrhaus in Dziemiany zu fahren, wo das gesamte Projekt ausgewertet wurde und wir kleine Abschiedsgeschenke bekamen.
Danach sind wir noch in die Sporthalle gefahren, um dort ein letztes Mal Volleyball zu spielen, aber da der Abschied direkt bevorstand konnte sich niemand mehr so richtig auf das Spiel konzentrieren. Um Punkt 12 Uhr war es dann an der Zeit sich zu verabschieden, was niemandem leichtfiel, da man sich trotz anfänglicher Schwierigkeiten innerhalb einer Woche ziemlich ans Herz wuchs.
Nachdem im Auto noch ein paar Tränen fielen war uns spätestens klar, welch eine schöne Woche wir erlebt haben, für die wir unglaublich dankbar sein können.

Wir können sagen, dass wir nun um ein paar polnische Freunde und jede Menge Erinnerungen reicher sind.

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Berufsfeuerwehrtag StadtallendorfIn Stadtallendorf findet jedes Jahr ein Berufsfeuerwehrtag statt, zu dem jeder Stadtteil eine Abordnung schicken kann. So kommt jeder mal in den Genuss, an einer so umfangreichen Ausbildung teilnehmen zu können. (zum Pressebericht der OP)

 

 40J JF LangensteinDer Kirchhainer Stadtteil Langenstein feierte 40 Jahre Jubiläum und hat dafür ein umfangreiches Programm für einen Tag der offenen Tür vorbereitet. (zum Pressebericht der OP)

LSP 2017 06Am Wahl-Sonntag, den 24. September trafen sich auf dem Sportplatz in Biedenkopf Wallau 88 Jugendliche aus dem ganzen Landkreis zum Erwerb der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr. Das ist die höchste Auszeichnung, die ein Jugendfeuerwehrmitglied in Deutschland bekommen kann.

Die Jungendlichen aus 10 Gruppen mussten sich den prüfenden Blicken der zwei eigens angereisten Abnahmeberechtigen der Deutschen Jugendfeuerwehr und dem Wertungsrichterteam aus unserem Landkreis stellen. Es galt, eine Schnelligkeitsübung, einen Löschangriff und zwei sportliche Aufgaben in einem bestimmten Zeitrahmen und unter vorgegebenen Kriterien zu erfüllen. Weiterhin muss die Gruppe einen Wissenscheck absolvieren. Alle Aufgaben konnten nur im Team getreu nach dem Motto „einer für alle, alle für einen“ bewältigt werden. Ohne Teamgeist waren die Aufgaben nicht zu meistern.

Dank der guten Organisation der Feuerwehr Biedenkopf-Wallau und des FV Wallau mit seinen zahlreichen Helfern, wurden die Teilnehmer alle gut versorgt und die Verleihung konnte überpünktlich stattfinden. Umso strahlender waren auch die Gesichter der erfolgreichen Jugendlichen beim Anstecken der Auszeichnung.

Es wird in der Vorbereitung zum Erlangen der Leistungsspange von den Jugendlichen einiges an Zeit und Training abverlangt. Kreisjugendfeuerwehrwartin Karina Gottschalk dankte im Rahmen der Verleihung den einzelnen Betreuern und Jugendfeuerwehrwarten für ihr Engagement: „Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, dass Ihr Eure Freizeit für Training und Ausbildung zur Vorbereitung auf diese Leistungsprüfung für die Jugendlichen investiert.“Wir gratulierten insgesamt 18 Mädchen und 62 Jungen, die die begehrte Auszeichnung überreicht bekamen. Alle Unterstützer in den Gruppen, erhielten als Dankeschön eine kleine Urkunde. Sie haben die Leistungsspange entweder bereits erhalten oder können sie aufgrund der Altersvorgaben erst in den nächsten Jahren bekommen.

Wer selbst einmal diese Auszeichnung erhalten möchte, kann gerne in seiner Jugendfeuerwehr mitmachen und auch zum Team gehören. Unter www.info.kjf-mabi.de sind die regelmäßigen Übungsstunden der Jugendfeuerwehren aufgelistet.

(zur Fotogalerie) (Bericht im Hinterländer Anzeiger)